FTX-Prominentenklage abgewiesen: Richter entlastet Brady, Bündchen und andere
Ein Bundesrichter hat die Klage gegen mehrere Prominente, darunter Tom Brady und Gisele Bündchen, im Zusammenhang mit ihren Werbeaufträgen für die gescheiterte Kryptobörse FTX abgewiesen. Das Gericht sah keine ausreichenden Beweise für eine wissentliche Beteiligung an den mutmaßlichen Betrugshandlungen des ehemaligen FTX-CEOs Sam Bankman-Fried.
Richter weist Klage gegen Tom Brady, Gisele Bündchen und andere Prominente im FTX-Fall ab
Ein Bundesrichter hat die Ansprüche gegen Tom Brady, Gisele Bündchen, Steph Curry und Kevin O’Leary in einer Klage abgewiesen, die mit ihren Werbeaufträgen für FTX vor dessen Zusammenbruch in Verbindung stand. Das Urteil von Richter K. Michael Moore ergab, dass nicht genügend Beweise vorlagen, dass die Prominenten wissentlich an dem mutmaßlichen Betrug des ehemaligen CEOs Sam Bankman-Fried teilgenommen oder diesen verstanden hätten.
Die Beklagten hatten beträchtliche Zahlungen für die Bewerbung der Kryptobörse erhalten, hatten diese finanziellen Vereinbarungen jedoch nicht öffentlich offengelegt. Die Entscheidung unterstreicht die rechtlichen Herausforderungen, Promoter für Unternehmensfehlverhalten verantwortlich zu machen, sofern keine klaren Beweise für Mittäterschaft vorliegen.